Ökologische Aufwertung Lorze, Zug

Zwischen der Spinnerei in Baar und der Mündung beim Brüggli weist die Lorze im Gewässer kaum Totholzstrukturen auf. Allfällige grössere Totholzansammlungen werden auf Grund der Verklausungsgefahr jeweils durch den Unterhalt entfernt.

Mit dem vorliegenden Projekt konnte rundumNatur Möglichkeiten aufzeigen, wie mit ingenieurbiologischen Massnahmen dem Gewässer Totholz zurückgegeben werden kann, ohne dabei den maximalen Abfluss der Lorze bedeutend einzuschränken.

Mit dem WWF Zug wurde ein kompetenter Bauherr gefunden.

Anfangs September 2018 wurde das Projekt in Zusammenarbeit von rundumNatur und der Fritschi-Gartenbau AG umgesetzt.


Besucherlenkung von Schneeschuhläufern, Kanton Zug

rundumNatur führt im Auftrag des Kanton Zug Bestandesaufnahmen zu Schneeschuhaktivitäten in Naturschutzgebieten durch. Die Daten werden im GIS aufgearbeitet und die Resultate in Karten dargestellt. Anhand dieser Grundlagen empfehlen wir Besucherlenkungsmassnahmen, damit die Naturschutzgebiete entlastet werden.

Ein Beispiel einer solchen Bestandesaufnahme und der daraus erstellten Karte ist im Bild nebenan ersichtlich.

Bilder, Karten und ein Factsheet finden sich hier.


Ökologische Aufwertung Leewasser und Klosterbach, Brunnen SZ

Der Innerschwyzer Fischereiverein hat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kanton Schwyz das Projekt zur Aufwertung des Leewassers und des Klosterbachs initiiert. Mit der Aufwertung sollen die beiden Gewässer einen naturnäheren Charakter erhalten. Davon werden die stark bedrohte Seeforelle und weitere zahlreiche wassergebundene Lebewesen profitieren. In einem ersten Schritt hat die Firma rundumNatur im Frühling 2016 eine Projektstudie [1] erstellt, die bei den zuständigen Behörden und dem Fischereiverein auf grosses Interesse gestossen ist. Aufbauend auf dieser Grundlage wurde im Winter 2017 ein detaillierteres Projekt ausgearbeitet. Dieses soll nun in Absprache mit den Anwohnern der Gewässer und den beteiligten Ämtern so fertig ausgearbeitet werden, dass das Projekt umgesetzt werden kann. Den Anwohnern der beiden Gewässer wird durch die Aufwertung ein naturnäheres Gewässerbild geboten. Gleichzeitig wird der Unterhalt der Gewässer durch die Gemeinde geregelt.


Einbau von Strukturen an der Sihl

Im Auftrag des Fischereinverein Thalwil konnten wir über eine Strecke von rund 150 Metern mehrere Raubäume und Raubaumbuhnen in der Sihl einbauen. Damit entstanden grössere Strukturen, die dem Gewässer die nötige Variabilität zurück geben und ein Habitat für diverse wassergebundene Lebewesen ermöglicht.

 

Für die weitere Strecke des Pachtreviers 404 haben wir die Bestandesaufnahme, Defizitanalyse und Lösungsansätze im Auftrag des Fischereiverein Thalwil erstellt. Schon bald sollen auch hier diverse natürliche Einbauten das strukturarme Gerinne aufwerten.


Beratung zur ökologischen Aufwertung der Jona

Die Jona weist zwischen Wald und Rüti grosse ökomorpholgiche Defizite auf. Die Pachtgesellschaft Jona 302 hat rundumNatur beauftragt, eine Defizitanalyse des Gewässers zu erstellen und mögliche strukturfördernde Massnahmen auszuarbeiten.